Pfändungsschutzkonto
Pfändungsschutzkonto
Pfändungsschutzkonto
Ein Pfändungsschutzkonto, oft auch als P-Konto bezeichnet, ist ein spezielles Girokonto. Es schützt dein Guthaben vor Pfändungen durch Gläubiger. Das ist besonders wichtig, wenn du Schulden hast und deine Gläubiger dein Konto pfänden wollen.
Warum ein Pfändungsschutzkonto?
Mit einem Pfändungsschutzkonto kannst du sicherstellen, dass du weiterhin über einen bestimmten Betrag verfügen kannst. Dieser Betrag ist gesetzlich festgelegt und soll dir und deiner Familie das Existenzminimum sichern. Ohne ein P-Konto könntest du plötzlich ohne Geld dastehen.
Wie richte ich ein Pfändungsschutzkonto ein?
Du kannst dein bestehendes Girokonto in ein Pfändungsschutzkonto umwandeln lassen. Dazu musst du bei deiner Bank einen Antrag stellen. Die Umwandlung ist kostenlos und sollte innerhalb weniger Tage erfolgen.
Welche Beträge sind geschützt?
Der geschützte Betrag auf einem Pfändungsschutzkonto richtet sich nach dem aktuellen Pfändungsfreibetrag. Dieser Betrag wird regelmäßig angepasst. Für Einzelpersonen liegt er derzeit bei etwa 1.340 Euro pro Monat. Für Familien oder Personen mit Unterhaltspflichten kann der Betrag höher sein.
Was passiert bei einer Pfändung?
Wenn dein Konto gepfändet wird, kannst du über den geschützten Betrag weiterhin verfügen. Alles, was darüber hinausgeht, wird an die Gläubiger abgeführt. So bleibt dir genug Geld für Miete, Lebensmittel und andere wichtige Ausgaben.
Schuldenberatung und Pfändungsschutzkonto
Eine Schuldenberatung kann dir helfen, ein Pfändungsschutzkonto einzurichten und deine finanzielle Situation zu stabilisieren. Berater kennen die gesetzlichen Regelungen und können dir wertvolle Tipps geben. So kannst du deine Schulden Schritt für Schritt abbauen.
Blogbeiträge mit dem Begriff: Pfändungsschutzkonto

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