Pfändungsgrenze
Pfändungsgrenze
Pfändungsgrenze
Die Pfändungsgrenze ist ein wichtiger Begriff in der Schuldenberatung. Sie bezeichnet den Betrag, den ein Schuldner trotz Pfändung behalten darf. Diese Grenze schützt das Existenzminimum des Schuldners.
Warum gibt es eine Pfändungsgrenze?
Die Pfändungsgrenze stellt sicher, dass Schuldner genug Geld zum Leben haben. Ohne diese Grenze könnten Gläubiger das gesamte Einkommen pfänden. Das würde den Schuldner in eine noch schwierigere Lage bringen.
Wie wird die Pfändungsgrenze berechnet?
Die Pfändungsgrenze wird durch gesetzliche Regelungen festgelegt. Sie hängt vom Nettoeinkommen und der Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen ab. Je mehr Personen der Schuldner unterhalten muss, desto höher ist die Pfändungsgrenze.
Beispiel für die Pfändungsgrenze
Angenommen, ein Schuldner verdient 1.500 Euro netto im Monat. Er hat keine unterhaltsberechtigten Personen. Die Pfändungsgrenze liegt dann bei etwa 1.179,99 Euro. Der Restbetrag kann gepfändet werden.
Änderungen der Pfändungsgrenze
Die Pfändungsgrenze wird regelmäßig angepasst. Diese Anpassungen berücksichtigen die Lebenshaltungskosten. So bleibt der Schutz des Existenzminimums gewährleistet.
Fazit
Die Pfändungsgrenze ist ein zentraler Aspekt der Schuldenberatung. Sie schützt das Existenzminimum des Schuldners. Dadurch wird sichergestellt, dass der Schuldner trotz Pfändung überleben kann.
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