Pfändungsfreibetrag

Pfändungsfreibetrag

Pfändungsfreibetrag

Der Pfändungsfreibetrag ist ein wichtiger Begriff in der Schuldenberatung. Er bezeichnet den Betrag, der einem Schuldner trotz Pfändung seines Einkommens oder Kontos verbleiben muss. Dieser Betrag dient dazu, das Existenzminimum des Schuldners zu sichern.

Warum ist der Pfändungsfreibetrag wichtig?

Der Pfändungsfreibetrag schützt den Schuldner vor vollständiger Mittellosigkeit. Er stellt sicher, dass der Schuldner weiterhin seine grundlegenden Lebenshaltungskosten decken kann. Dazu gehören Miete, Lebensmittel und andere notwendige Ausgaben.

Wie wird der Pfändungsfreibetrag berechnet?

Die Höhe des Pfändungsfreibetrags wird gesetzlich festgelegt und regelmäßig angepasst. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Anzahl der unterhaltsberechtigten Personen im Haushalt. Aktuelle Informationen zur Höhe des Pfändungsfreibetrags finden Sie in der Pfändungstabelle.

Pfändungsfreibetrag und P-Konto

Ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) hilft Schuldnern, den Pfändungsfreibetrag zu schützen. Auf einem P-Konto ist der Pfändungsfreibetrag automatisch vor Pfändungen geschützt. So bleibt dem Schuldner immer ein bestimmter Betrag zum Leben.

Fazit

Der Pfändungsfreibetrag ist ein zentrales Element im Bereich der Schuldenberatung. Er hilft Schuldnern, trotz Pfändungen ihre Existenz zu sichern. Informieren Sie sich regelmäßig über die aktuellen Beträge und nutzen Sie ein P-Konto, um Ihren Pfändungsfreibetrag zu schützen.

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