Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss ist ein rechtliches Dokument, das von einem Gericht ausgestellt wird. Es erlaubt einem Gläubiger, Geld von einem Schuldner einzutreiben. Dies geschieht, indem das Gericht die Pfändung von Einkommen oder Kontoguthaben des Schuldners anordnet.

Warum wird ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erlassen?

Ein solcher Beschluss wird erlassen, wenn ein Schuldner seine Schulden nicht bezahlt. Der Gläubiger muss beim Gericht einen Antrag stellen. Das Gericht prüft den Antrag und erlässt den Beschluss, wenn die Forderung berechtigt ist.

Wie funktioniert ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss?

Der Beschluss wird dem Arbeitgeber oder der Bank des Schuldners zugestellt. Diese sind dann verpflichtet, einen Teil des Einkommens oder des Kontoguthabens an den Gläubiger zu überweisen. Der Schuldner erhält nur den unpfändbaren Teil seines Einkommens.

Was kann ein Schuldner tun?

Ein Schuldner kann gegen den Beschluss Einspruch einlegen. Dazu muss er innerhalb einer bestimmten Frist beim Gericht einen Widerspruch einreichen. Es ist ratsam, sich in solchen Fällen an eine Schuldenberatung zu wenden.

Wie hilft die Schuldenberatung?

Eine Schuldenberatung kann Schuldner über ihre Rechte und Pflichten informieren. Sie hilft bei der Kommunikation mit Gläubigern und Gerichten. Zudem unterstützt sie bei der Erstellung eines Haushaltsplans und der Schuldenregulierung.

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