Nachtragsverbindlichkeit
Nachtragsverbindlichkeit
Nachtragsverbindlichkeit
Eine Nachtragsverbindlichkeit ist eine Schuld, die nach der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens entsteht. Diese Verbindlichkeiten sind besonders wichtig im Kontext der Schuldenberatung, da sie die finanzielle Lage des Schuldners weiter beeinflussen können.
Was ist eine Nachtragsverbindlichkeit?
Nachtragsverbindlichkeiten sind Schulden, die nach dem Start eines Insolvenzverfahrens entstehen. Diese können zum Beispiel durch neue Verträge oder laufende Kosten wie Miete und Strom entstehen. Sie unterscheiden sich von den Schulden, die vor der Insolvenz bestanden.
Warum sind Nachtragsverbindlichkeiten wichtig?
Nachtragsverbindlichkeiten haben Vorrang vor den alten Schulden. Das bedeutet, sie müssen zuerst bezahlt werden. Dies kann die finanzielle Situation des Schuldners weiter belasten und sollte daher in der Schuldenberatung genau beachtet werden.
Beispiele für Nachtragsverbindlichkeiten
Ein typisches Beispiel für eine Nachtragsverbindlichkeit ist die Miete für die Wohnung des Schuldners. Auch neue Kredite, die nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens aufgenommen werden, zählen dazu. Laufende Kosten wie Strom- und Wasserrechnungen sind ebenfalls Nachtragsverbindlichkeiten.
Wie geht man mit Nachtragsverbindlichkeiten um?
In der Schuldenberatung ist es wichtig, einen Überblick über alle Nachtragsverbindlichkeiten zu behalten. Der Schuldner sollte versuchen, diese Verbindlichkeiten so schnell wie möglich zu begleichen, um weitere finanzielle Probleme zu vermeiden. Ein detaillierter Finanzplan kann dabei helfen.