Nachtragsforderung

Nachtragsforderung

Nachtragsforderung

Eine Nachtragsforderung ist eine Forderung, die nach der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens entsteht. Sie wird von Gläubigern gestellt, die nachträglich Ansprüche geltend machen möchten.

Was ist eine Nachtragsforderung?

Eine Nachtragsforderung entsteht, wenn ein Gläubiger nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens neue Ansprüche anmeldet. Diese Forderungen können zum Beispiel aus laufenden Verträgen oder neuen Verbindlichkeiten resultieren.

Warum ist die Nachtragsforderung wichtig?

Die Nachtragsforderung ist wichtig, weil sie die Höhe der Schulden beeinflusst. Sie kann den Schuldenstand erhöhen und somit die Rückzahlungspläne verändern. Es ist daher wichtig, solche Forderungen frühzeitig zu erkennen und zu bearbeiten.

Wie wird eine Nachtragsforderung bearbeitet?

Nach der Anmeldung prüft der Insolvenzverwalter die Nachtragsforderung. Er entscheidet, ob die Forderung berechtigt ist. Berechtigte Forderungen werden in die Insolvenzmasse aufgenommen und nach den Regeln des Insolvenzverfahrens behandelt.

Beispiele für Nachtragsforderungen

Ein Beispiel für eine Nachtragsforderung ist eine Rechnung für eine Dienstleistung, die nach der Insolvenzeröffnung erbracht wurde. Auch neue Steuerschulden können als Nachtragsforderung gelten.

Fazit

Die Nachtragsforderung ist ein wichtiger Begriff in der Schuldenberatung. Sie beeinflusst die Schuldenhöhe und den Verlauf des Insolvenzverfahrens. Gläubiger und Schuldner sollten sie daher ernst nehmen und sorgfältig bearbeiten.